Dienstag, 16. Dezember 2014

Resümee auf nanotisch, Teil 3 - Ein Abgesang

Nun ein abschließendes Fazit, ergo der letzte Teil meiner Betrachtung des diesjährigen NaNoWriMos ...


Letzter Tag, letztes Glück

Es beginnt der letzte Tag des Monats November und somit der letzte Tag des NaNoWriMo, gleichbedeutend mit dem letzten Tag des Jahres aus der Sicht des Schreibers.

* * *

Was am 1. November beginnt, ist selbst für mich als erfahrenem NaNoiten, der bereits mehrere NaNoWriMos mitgemacht hat, kaum mit Worten zu beschreiben, wenngleich ich es hier dennoch versuchen mag:

Jedes Schreiberjahr, das zwar - wie für alle anderen Menschen, die nicht am NaNoWriMo teilnehmen - kalendarisch am 1. Januar anfängt, beginnt für uns NaNoiten immer erst am 1. November und endet - entgegen dem, was alle anderen Menschen machen - schon am 30. des gleichen Monats. Uneingeweihten mag das einen Monat zu früh sein, aber uns kümmert das wenig. Schließlich ist all das, was man tut, für einen selbst immer das Richtige, selbst wenn alle anderen das eventuell anders sehen.
Dass hierbei niemand grundsätzlich im Recht ist, lasse ich mal im Raum stehen. Es findet ein jeder sein persönliches Schlupfloch, in dem er sich einfach pudelwohl fühlt, solange er natürlich jedem Andersdenkenden seine Wahl lässt. Dies ist die einfache Voraussetzung, die es zu beachten gilt.
Von diesem Punkt aus kann es jedermann, der am NaNoWriMo Spaß hat, nur erlaubt sein, diesen mit allen nur möglichen Mitteln zu zelebrieren und zu genießen.
Feiert, was das Zeug hält - selbst für den Fall, dass es euch nicht gelungen sein sollte, ein Manuskript mit 50 000 Zeichen Wörtern (typisch freudscher Verschreiber, Karina * lach *) zu erschaffen. Dies ist schließlich nicht der Grund, warum wir alle in diesem Monat schreiben, sondern das Gemeinschaftsgefühl, das uns alle durchdringt, wenn wir dies tun. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, wo oder genau wie wir das tun, solange wir es tun: Alleine zuhause, zusammen auf einem der vielen Schreibtreffen oder via Skype über das Internet verbunden.
Wir sind natürlich - jeder Einzelne für sich - ein Teil des großen Ganzen, das sich zusammengefunden hat, um gemeinsam ein Ziel zu erreichen: Ein Romanmanuskript soll bei jedem entstehen und die kollegiale Hilfe untereinander stellt nur eine der vielen positiven Randerscheinungen dar, die dieses Schreibereignis für mich jedes Jahr zum unangefochtenen, weil wahren Höhepunkt der jährlichen Schreibsaison macht.
Ich kann so viel ich will über das gesamte Jahr hinweg schreiben, wenn der NaNoWriMo darin nicht stattfände, fehlte mir einfach etwas. Ohne diesen Programmpunkt wäre mein Leben definitiv ärmer an allem, was dieses Verharren im Diesseits für mich ausmacht.
Alles wäre farb-, geschmack- und trostloser, als mein übliches Sein ansonsten ist.
Von daher kann ich es nur wiederholen:

Ich liebe den NaNoWriMo und selbst, wenn er jetzt stirbt, erhebt er sich doch jedes Jahr im November erneut von den Toten. Dann werde ich wieder da sein, um an ihm teilzunehmen!

Tschüss, NaNoWriMo … bis zum nächsten Jahr!



© Bernar LeSton, 30. November 2014

Sonntag, 14. Dezember 2014

Resümee auf nanotisch, Teil 2 - Mittendrin

Es geht daran, die letzten 4,5 k zu schreiben und ich muss schwer überlegen, welcher meiner Protas mich nun über die Ziellinie begleiten wird. Sehr spannend, weil ich einfach noch keine Idee dazu habe. Den ganzen NaNo über habe ich ständig hin- und hergewechselt, weil ich mich einfach nicht festlegen wollte und das hat super funktioniert. Doch nun, wo es auf die letzten Meter zugeht, haben alle bis dahin ihren Teil dazu beigetragen und keiner war mir lieber oder wertvoller. Ich versuchte stets jedem eine Chance zu geben und lasse mich überraschen, wer am Ende das Rennen machen wird und sich als der Hauptprota, unter all den vielen neuen Protas in meinem Kopf, herausstellt: Wird es der Automatenmensch Argentum Flex, mit dem alles begann, der in einem London zum Ende des 19. Jahrhunderts seinen Herrn und Meister vor einer Riesendummheit zu retten versucht? Oder Tyr & Ranock, die beiden ungleichen Brüder, die sich als Wiederholungstäter hier einreihen und deren Erlebnisse in der Fantasy-Welt, in der sie leben, mehr fremd als eigenbestimmt sind. Vielleicht Hesekiel Smith, dem Erzfeind des Okkulten, der ständig mit dem zu klein geratenen Stern Wesson als Thunder & Lightning durch die Welt des amerikanischen Westens um 1867 fegt und einem Geheimnis auf der Spur ist, das sich als tiefgreifender herausstellt, als anfänglich gedacht.

Sie alle erheben den Anspruch, die Hauptperson in einem neuen Roman zu sein, der wohl erst zu Beginn des neuen Jahres in meinen Fokus rücken wird. Ist der diesjährige NaNoWriMo lediglich das Vorspiel zu einer viel größeren Sache, mit der ich mich jetzt noch nicht beschäftigen kann und darf, weil noch einige Kurzgeschichten, die ebenfalls geschrieben werden sollen, Vorrang haben?

Ich mag ja normalerweise keinen Druck oder zumindest keinen allzu großen, aber in diesem speziellen Fall, liebe ich die Herausforderung und habe mir in diesem Jahr einfach auch mal mehr aufgeladen als sonst. Hoffentlich rächt sich das nicht irgendwann, gerade auch in dem Bezug, dass ich ja bei mehr als einer Kurzgeschichte noch den Rotstift ansetzen mag, um sie auf die Länge zu kürzen, dass sie in Lesungen endlich gehört werden können, was ihnen längst zusteht.

Ich mag und werde mich nicht verzetteln, aber ich will das momentan einfach alles tun, weil ich eine so unbändige Lust am Schreiben habe, wie schon lange nicht mehr. Und weil ich darauf fast das ganze Jahr warten musste, freut mich dieser Zustand so überaus.

Also, wir schließen hier mit dem festen Vorsatz, sobald der NaNoWriMo im Sack ist, zu schauen, welcher der vielen Protas, der einzelnen Geschichten mich am meisten hat schreiben lassen und der bekommt als Nächstes einen ganzen Roman - mit allem Drum und Dran - gewidmet.

Großes Indianerehrenwort!

Hugh, … ich habe gesprochen!!!



© Bernar LeSton, 25. November 2014

Freitag, 12. Dezember 2014

Resümee auf nanotisch, Teil 1 - Ein Anfang

Zu Beginn ein Gedicht, das mir im diesjährigen NaNoWriMo durch den Kopf schwirrte. Sein Titel steht jedoch noch nicht abschließend fest, weshalb ihr mit dem Arbeitstitel vorlieb nehmen müsst ...


Kampf dem NaNoWriMo

Der Oktober endet und der November beginnt …
erneut, wie jedes Jahr.
Nimmt mich gefangen,
direkt in Beschlag.
Braucht all meinen Willen,
all meine Kräfte,
um am Ende wieder zu triumphieren.

Über die Worte und ihre Menge,
die schier mich trotz ihrer Masse
nicht schocken können.
Nicht erstarren mich lassen oder verzweifeln.

Ich werde obsiegen, ganz gleich,
was in den Weg mir zu stellen sie bereit sind.
Es sind ja nur Worte
und ich bin nur der,
der sie schreibt!



© Bernar Leston, 03. November 2014

Montag, 3. November 2014

Es ist mal wieder soweit … NaNozeit!

Heute mag ich mich wieder einmal nach längerer Zeit auf dem Blog melden. Die Verwahrlosung dessen, bitte ich etwas zu entschuldigen, aber inzwischen wird mir die Zeit doch knapper, als ich mir das eingestehen mag.

So gerne ich das besser handhaben würde wollen, einzig gelingen will mir das noch nicht. Darüber mag ich nun nicht jammern, weil die Gründe, die mich vermehrt davon abhalten hier mehr zu veröffentlichen, eigentlich freudig stimmen:

Ich lese mehr vor Publikum als früher; schreibe an zwei Geschichten, die für die Publikation in Anthologien vorgesehen sind und bin wieder einmal in die alljährliche NaNo-Phase eingetaucht (dazu ein andermal mehr).

Dennoch mag ich einen kleinen Abriss über meine zuletzt so tollen Erfahrungen während der letzten drei Lesungen schildern.

* * *

Heute beginne ich mit dem Halloween-Abend vom 29. Oktober 2014 im Café Lotte in Darmstadt.



Dort fühle ich mich schon seit längerem sprichwörtlich wie zuhause, da die Betreiberin Lena Katharina Schünemann in der Soderstraße 116 im Woogsviertel einen idealen Platz geschaffen haben, der zum Essen, Trinken und Verwöhnen in literarischer Sicht einlädt.


Dafür sei ihr von dieser Seite aus vielmals gedankt und falls ihr euch mal dort in der Nähe aufhalten solltet, kann ich euch einen Besuch im Café Lotte nur aufs Wärmste empfehlen.

Täglich außer Dienstags gibt es dort vegetarische & vegane Kuchen und Torten, sowie warme Speisen bis 20 Uhr. Sonntags allerdings nur bis 19 Uhr, dafür kann dann dort  auch gebruncht werden.

Und für die Schreiber unter euch, sei mal erwähnt, dass sich dort auch den ganzen November über, jeden Donnerstag ab 16 Uhr die örtliche NaNo-Gruppe zum Schreiben trifft (auf der NaNo-Seite findet ihr übrigens auch die genau Zeiten, wie lange wir an den jeweiligen Tagen dort vor Ort sind).

Also, schaut doch mal vorbei, wenn ihr mögt.

Freitag, 26. September 2014

Atem… Halt! Stop!! Genug!!!

Ich werde natürlich keinen Blogbeitrag mit dem Titel eines Helene Fischer-Liedes verschan… äh ... beginnen.

Niemals!

Außer Atem bin ich allerdings wegen einer Kurzgeschichten-Anthologie mit dem Titel "Jedes Wort ein Atemzug", die der Karina Verlag in Österreich auf die Beine gestellt hat. In den vier Büchern, die dabei entstanden sind, tummeln sich die Geschichten von 143 Autoren. Sie alle (ich war einer davon) stellten ihre Texte dem Verlag zu freien Verfügung, der aus dem Verkaufserlös heraus den Verein "Respekt für dich" unterstützt, der wiederum die österreichischen Frauenhäuser damit fördert.

Natürlich habe ich dabei gerne mitgemacht, weil mir der gute Zweck dahinter aus der Seele spricht.








Falls also jemand von euch Interesse daran hat, ebenfalls einen Beitrag dazu zu leisten, geht auf die Webseite des Karina Verlags und kauft euch eines der Bücher, die thematisch in drei Kategorien unterteilt sind (Kriminelle Geschichten, Geschichten aus aller Welt & Winter- und Weihnachtsgeschichten).


* * *

Völlig außer Atem bin ich aber wegen den Vorwehen meiner ersten Buchgeburt. Verantwortlich dafür ist Verleger Peter Emmerich von Emmerich books & media, der es sich zum Ziel gesetzt hat, meinen Kürzest- und Kurzgeschichten einen gebundenen und digitalen Rahmen zu geben.

Das daraus resultierende Taschenbuch mit dem Titel "Dr. LeSton's Kabinett der seltsamen Szenarien" wird ungefähr 48 Texte aus meiner Feder enthalten, die sich auf ca. 180 Seiten ausbreiten dürfen.

Besonders stolz bin ich auf Beate Rocholz, die als Grafikerin ein wirklich sensationelles Cover dazu geschaffen hat. Einen ersten Ausblick darauf findet ihr hier, ...




... zum Inhalt sucht ihr am Besten die Webseite des Verlages auf.

Montag, 18. August 2014

Zieleinlauf!

Nun ist wieder einige Zeit vergangen, die Zelte im Camp sind längst abgeschlagen und das Leben geht wieder seinen gewohnten Gang.

Geht es das?

Wenn das hieße, es liefe einfach so weiter, wäre das schlichtweg gelogen. Das tut es nämlich mitnichten.
Es bewegt sich - natürlich - vor allem in Richtungen, die einen einfach nur Grinsen lassen. Dazu aber später mehr …

Zuerst einmal förderte das Camp die ein oder andere interessante Kurzgeschichte zu Tage, ebenso mehrere Texte, die zu Kürzest-, Kurzgeschichten, Novellen oder gar noch längeren Textformen werden könnten - ganz wie der Flow es wohl beim Weiterschreiben ergeben wird.

Weiterhin ging das lektorierte und von mir noch einmal durchgesehen Manuskript von Thomas von Elke zum Verlag zurück und steht seit dem 21. Juli auf diversen Plattformen als eBook und Taschenbuch zum Verkauf bereit. Ebenso kann es auch - falls eine signierte Ausgabe gewünscht wird - hier über den Blog bestellt werden.


Abschließend freue ich mich sehr darüber, dass am 27. September 2014 das 3. Fechenheimer Literaturfestival in Frankfurt Fechenheim stattfinden wird. Dort werde ich mit zahlreichen Kollegen in einer der vielen Lokalitäten lesen und zwar ab 17 Uhr eine Dreiviertelstunde lang in der Kastanie. Falls ihr also noch nichts anderes vorhabt, schaut doch mal vorbei und lauscht neben meinen Geschichten auch noch dem musikalischen Begleitprogramm. Dafür zeichnen The acoustic Noir verantwortlich, auf die ich schon sehr gespannt sein werde.

Mittwoch, 16. Juli 2014

Genug ist genug!

Eine interessante Nacht liegt hinter mir: Mit unerwartetem Besuch chaotischer Art, einem angenehmen Plausch mit einer guten Freundin und einem produktiven Zeitvertreib. Letzterer bescherte mir die beinahe Fertigstellung meines Kinderbuches "Thomas von Elke", das in wenigen Tagen an meine Verlegerin zurück kann.

Abschließend hatte ich sogar noch genügend Zeit, um in das Camp-NaNo im Juli zu finden und vielleicht noch die 50 000 Wörter diesen Monat anzugehen. Im geringsten Fall auch nur die 10 000 Wörter, auf die ich mein Ziel reduziert hatte, damit die restliche Zeltgemeinschaft nicht wieder meinen alten Hintern retten muss, wenn sie den Cabincount schaffen wollen. Dazu bräuchte ich lediglich ab heute Nacht 0 Uhr* 15 mal je 666,66666666666666666666666666667 Wörter (was für ein Schrecken erweckendes Ziel für einen Freund der düsteren Phantastik) pro Tag, um die anvisierten 10 000 Wörter selbst zu schaffen.

Ich sehe ein Licht ... Verteufelt nochmal!


* pünktlich zur Geisterstunde (die Eingeweihten wissen, was damit gemeint ist)

Freitag, 6. Juni 2014

Tick-tack, Tick-tack ...

Hallo ihr Lieben,

die Zeit rinnt unermüdlich fort. Aus Tagen wurden Wochen und schon bricht der nächste Monat an. Da fragt man sich einfach, wo die ganze Zeit so bleibt.

Natürlich hält einen der Alltag auf Trab und das Schreiben nicht weniger. Auch wenn mein schreiberischer Ausstoß sich momentan etwas eingeschränkt hat, so ist er nicht völlig zum Stillstand gekommen. Sicherlich haben die letzten Lesungen deutliche Spuren hinterlassen: Es macht einfach viel zu viel Spaß, als dass man damit aufhören wollte und die dabei erhaltenen Meinungen der Zuhörer zu den einzelnen Geschichten treiben einen immer wieder zu wahren Schreibschüben an.

Aktuell sind folgende Geschichten neu hinzugekommen:

- Der Schatten des bösen Füllers
- Schreibfluss
- Wahn?
- Todtraurig?

und

- Die geheimnisvolle Zuhörerin

Einige davon habe ich auch schon während der ein oder anderen Veranstaltung (die immer mehr Spaß machen!) gelesen. Zuletzt am 25. Mai 2014 im Cowo 21, wiederum mit meinem Autorenkollegen Roland Benz. Dafür ihm nochmal ein großes Dankeschön fürs Eröffnen dieser Möglichkeit uns wieder einmal als verkappte Rampensäue düstersten Grusels unter Beweis zu stellen.

* * *

In der Zwischenzeit sind die Belegexemplare von zwei weiteren Anthologien hier eingetroffen, in denen eine oder gar mehrere meiner Geschichten untergekommen sind.

Es ist einerseits Wendepunkt, die unzählige, schicksalhafte Momente enthält, die bei mir Ein Schlussstrich! und Spanisch verstehen als Titel tragen.



Und andererseits Aber bitte mit Sahne!, eine Sammlung voller Kaffeehaus-Geschichten, in der Du bist mein Mann! zu lesen ist.


* * *

Abschließend mag ich noch auf die nächste Lesung hinweisen, die am 13. Juni 2014 in der Café-Lounge Jasmin in Frankfurt-Fechenheim (Alt-Fechenheim 94, 60386 Frankfurt am Main) stattfindet. Der Beginn ist um 20 Uhr und gelesen werden allesamt Geschichten & andere Texte aus der gleichnamigen Anthologie, die ich im letzten Jahr selbst zusammengefasst habe.


Wäre schön, wenn man sich dort begegnen würde …

Euer Bernar

Donnerstag, 10. April 2014

Wenn einer eine Lesung macht, dann hat er vor zu lesen


So und nun mag ich euch noch ein wenig die Nase auf meine Lesung am kommenden Samstag in Wiesbaden lang machen, die Andreas Zwengel und ich dort halten werden. Sie findet in den Räumlichkeiten der Coffeebar Anderswo in Wiesbaden in der Blücherstraße 17 statt. Der Einlass ist um 18 Uhr, Beginn wird um 19 Uhr sein.

Andreas Zwengel und ich werden Geschichten der "Dunklen Phantastik" zum Besten geben, bei denen es sich von Seiten meines Autorenkollegen um "Böse Hexen" und "Land jenseits der Wälder" handeln werden, während ich "Die Traumkugel", "Aus und vorbei!", "Gestohlenes Geburtstagsständchen" und "Das Ende der Geschichte" herausgesucht habe.

Die beiden Geschichten von Andreas Zwengel sind, ebenso wie meine ersten beiden Texte, Lesungspremieren.

Und zu guter Letzt hier noch ein paar kleine Appetitanreger, die euch ein wenig in Stimmung bringen sollen ...

Die Traumkugel

Kommt es zu Verwicklungen, wenn eine Journalistin voller Neugierde einen geheimnisvollen Lord besucht?

Aus und vorbei!

Können erklärende Worte im Beisein eines guten Zuhörers manchmal die Wahrheit zutage fördern?

Gestohlenes Geburtstagsständchen

Den eigenen Geburtstag im Kreise seiner Lieben zu feiern, zählt immer zu den unvergessensten Momenten im Leben. Gilt das auch dann, wenn man dies in einer Wirtschaft tut?

Das Ende der Geschichte

Ein Verleger, der es sich leiblich in einem Café hat gut gehen lassen, wartet auf seinen Nachtisch. Ob er ihm bekommen wird?


Ich würde mich - auch im Namen von Andreas Zwengel - sehr freuen, wenn ihr an diesem Abend unseren Texten lauschtet.

Euer Bernar



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In gedruckter Form erscheint Das Ende der Geschichte übrigens in Haller 10 - einem Literatur-Magazin, das sich dem Thema Verborgene Fantasien widmet.


Montag, 31. März 2014

Und er bewegt sich doch!

Leider ist seit dem letzten Beitrag wieder eine lange Zeit vergangen, jedoch ist in ihr eine ganze Menge passiert, was es hier zu berichten gilt:

Zuerst einmal gibt es mich nun auch auf Facebook (Bernar LeSton) und ich würde mich freuen, wenn man sich auch dort begegnen würde.

Desweiteren habe ich hier in der rechten oberen Ecke (wo vorher mein Profil zu finden war, das auf die linke Seite ausweichen musste) ein Kontaktformular eingerichtet, über das ihr mich zukünftig erreichen könnt, falls ihr irgendwelche Fragen habt.

Apropos Fragen: Meine liebe Kollegin Ivy S. Riddle (aus früheren Frankfurter NaNo-Zeiten) hat vor Tagen zum Interview geladen, was mich immer noch sehr freut. Meine kleinen Antworten auf ihre großen Fragen findet ihr auf ihrem Blog Back from the North. Riskiert doch mal einen Blick dorthin. Kann ich nämlich wirklich empfehlen (vor wegen der vielen anderen Beiträgen, die sie dort geschrieben hat).

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Und natürlich endeten in dieser längeren Pause auch wieder einige Schreibwettbewerbe, bei denen nun die Gewinner feststehen:

Da wäre zum Beispiel die Geschichte Verlogenes Pack, die in der Anthologie Nichts als Lügen! im Schweitzerhaus Verlag erscheinen wird.



Oder das Kleine Schwarze, das zur letzten Lesung vom White Train erschienen ist und Ereignis in den Bergen enthält.



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Inzwischen ist es auch möglich Exemplare der bereits erschienenen Anthologien  - in denen weitere Geschichten von mir enthalten sind - zum Verlagspreis hier über den Blog zu beziehen.

Wie?

Ganz einfach: Über das Kontaktformular Titel und Menge angeben, sowie den Namen für die Widmung im Buch nennen. Der Versand erfolgt dann innerhalb Deutschlands portofrei und jedes Exemplar wird natürlich auch gerne signiert.

Aktuell erhältlich:

Verborgene Wesen III vom Twilight-Line Verlag für jeweils 7,99 € pro Exemplar

24 kurze Albträume vom Begedia Verlag für jeweils 5,50 € pro Taschenbuch

das Kleine Schwarze vom White Train für jeweils 3 € pro Ausgabe


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Es wird auch wieder gelesen und zwar im Lesecafé Wiesbaden mit Andreas Zwengel zusammen. Das Motto lautet dieses Mal Abend der dunklen Phantastik. Der Einlass ist am 12. April 2014 ab 18 Uhr. Beginn um 19 Uhr in der Blücherstraße 17 in 65195 Wiesbaden.

Der Eintritt ist frei.

Andreas Zwengel liest zwei bislang ungelesene Texte: nämlich "Böse Hexen" und "Land jenseits der Wälder". Ich steuere zu diesem Abend "Die Traumkugel", "Aus und vorbei!", "Gestohlenes Geburtstagsständchen" und "Das Ende der Geschichte" bei, von denen die beiden Ersten noch nicht gelesen wurden.


Schaut also mal vorbei und lasst Euch von unseren Geschichten unterhalten.

Euer Bernar

Mittwoch, 12. Februar 2014

Willkommen zurück ...

Ich mag sehr hoffen, dass Ihr das neue Jahr besser angefangen habt als ich. Ich hatte eine längere Zeit (viel zu viel für meinen Geschmack!) eine krankheitsbedingte Zwangspause einlegen müssen, melde mich aber hiermit nun wieder zurück.


Aber ausreichend Grund zum Freuen gibt es auch:

Auf der befreundeten Webseite Miami Vice-Online haben meine Lebenspartnerin Christine und ich ein gemeinsames Projekt angegangen, das wir seit geraumer Zeit im Auge hatten: Wir schauen uns zusammen Woche für Woche eine Folge unserer Lieblings-TV-Serie an und kommentieren diese in Form eines lockeren Gesprächs. Und da wir erst am Anfang stehen, können neugierige Besucher der Seite noch locker einsteigen ohne bislang viel verpasst zu haben.

Also, vielleicht sieht man sich da ja auch einmal?

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Zudem bin ich weiterhin fleißig am Schreiben von Kürzest- und Kurzgeschichten und scheue mich weiterhin nicht, sie bei der ein oder anderen Ausschreibung einzureichen.

So wie beim Wendepunkt Verlag bei dem die beiden Geschichten Ein Schlussstrich! und Spanisch verstehen in der Anthologie WendePunkte ein Zuhause gefunden haben.

Im Sande verlaufen ... fand sich in der Sammlung Faszination alter Reiche wieder, die vom net-Verlag publiziert wird. Hier sei nochmal der Dank an Wolfgang Brandt, den Herausgeber vom Online-Magazin Geisterspiegel, gerichtet, der es ermöglichte, dass sie überhaupt von dort in die Anthologie "umziehen" konnte.



Du bist mein Mann! würde da als verbale Lobpreisung wie das knubbelgliedrige Greifwerkzeug aufs Sehorgan passen, wenn es nicht gleichermaßen der Titel einer Kurzgeschichte wäre. Diese erscheint ebenfalls beim Wendepunkt Verlag und zwar in dem Taschenbuch Kaffeehaus-Geschichten.

Und damit wären wir fast am Ende angekommen, wenn nicht noch der ambitionierte Verlag O'Connell Press in der letzten Woche die Teilnehmer bekanntgegeben hätte, die sich mit ihren Texten um Exotische Welten beworben hatten und Aufnahme in der gleichnamigen Anthologie fanden. Mein Panoramablick ist auch darunter.



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Abschließend möchte ich Euch als Leser meines Blogs (und auch der Geschichten und Geschichtchen darauf) zu meiner ersten Lesung nach Darmstadt ins Atelier Raum 5 einladen. Dort werde ich zusammen mit Roland Benz selbstverfasste Werke im Sinne von Clark Ashton Smith, Robert E. Howard, H.P. Lovecraft und Edgar Allen Poe lesen.

Die Veranstaltung beginnt am 9. März 2014 um 18 Uhr und die Räumlichkeiten befinden sich in der Lauteschlägerstraße 28a.

Der Eintritt ist frei, Spenden wären allerdings erwünscht.


Wir würden uns also beide sehr über Euer zahlreiches Erscheinen freuen ...

... und damit verbleibe ich mit einem wohligen Schauer voller Vorfreude zwischen den Schulterblättern bis dahin

Euer Bernar


PS.: Einhergehend damit ändert sich daher auch nochmals das Design der Seite geringfügig und die Gedanken machen den Lesungen Platz. Der Inhalt der Kategorie Gedanken findet sich nun unter den anderen Texten.