Mittwoch, 25. Dezember 2013

Das war es dann endgültig mit der Bloggerei ...

... für dieses Jahr!

Aber natürlich wird es 2014 (wenn es nach mir geht) genauso eifrig weitergehen, wie 2013, das sich nun ehrfürchtig seinem Ende entgegen neigt. Aufregend war es, interessant und vor allem erfreulich in vielerlei Hinsicht: Sowohl im Leben, beim Schreiben und Veröffentlichen!




Also, macht es gut, bringt Weihnachten noch ordentlich mit Euren Lieben hinter euch und rauscht dann fröhlich ins Neue Jahr ...

Euer Bernar

Freitag, 20. Dezember 2013

DIE Lesung!

Sehr zu meinem Leidwesen muss ich mir selbst eingestehen, dass dieser Post viel früher hätte kommen sollen - nein, sogar müssen!

Denn die Lesung, die Thema dieses Beitrags sein wird, hatte es durchaus in sich, auch wenn sie eher zufällig von mir entdeckt worden war. Nämlich über Michael Buttler, einen Autorenkollegen, den ich vom Lesecafé in Wiesbaden her kenne. Er las vor einiger Zeit mit weiteren Kollegen im Raum 5 in Darmstadt. Und als ich ein wenig auf dessen Veranstaltungsseite stöberte, stach mir die für den 24. November angekündigte Lesung Balfragors böse Lieder und andere Erzählungen des Schreckens von Roland Benz sofort ins Auge.

Zuerst packte mich das Bild des steinernen Götzen, der mich dank meiner wirklich fein funktionierenden Fantasie sofort frösteln ließ und der Titel der Lesung tat natürlich sogleich ihr übriges dazu: Gruselige Schauergestalten, die in finsteren Ecken eines alten Hauses herumlungern und auf die Unachtsamkeit seines Besitzers warten, sowie Bilder von Mortitaten tauchten auf.
Hokuspokus, dachte ich für mich! Allerdings nur meines Geistes wegen, der mir dieserlei Dinge in den Kopf setzte, ohne dass es dafür eine berechtigte Grundlage gab.
In dem Inserat war allerdings nicht vermerkt, um was es denn in den Texten des Autors genau gehen würde, sodass mir nichts anderes übrig blieb, als die Lesung auf gut Glück zu besuchen.

Das tat ich dann auch. Mit einer guten Freundin aus der Frankfurter NaNo-Gruppe und deren Freund und ich muss sagen, dass es sich dabei um die beste Lesung gehandelt hatte, die ich in diesem Jahr besuchte. Nicht nur das die Texte von Roland Benz mir vom Inhalt her sehr gut gefielen, seine Stimme passte auch einfach vorzüglich dazu. Zudem las er einfach hervorragend!

Im Wiederholungsfalle dieser Lesung wird ein Besuch dringend empfohlen.

* * *

Abschließend mag ich noch frohe Kunde tun:

Mittelalteridylle heißt eine der nächsten Anthologien des net-Verlages, die im April nächsten Jahres auf den Markt kommen wird und die etliche Geschichten unterschiedlicher Autoren enthält, unter anderem auch Ein ganz besonderer Waschtag, die aus meiner Feder stammt.



Beste Grüße

Euer Bernar

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Neues aus Anderwelt ... Eine andere Art von Abgesang

Wenn ein Magazin eingestellt wird, wie in diesem Monat leider Neues aus Anderwelt, dann ist das im ersten Moment immer bedauerlich. Vor allem auch, wenn es bislang mit so viel Engagement vom Freundeskreis Anderwelt erstellt wurde. Eine Lücke in der deutschen Phantastik wird bleiben und der Gedanke daran, dass jede Ausgabe für sich Artikel, Rezensionen und Kurzgeschichten enthielt, die beim Leser hängengeblieben sind. Und ist es das nicht, was im Leben zählt: Das man jemanden mit seinem Geschriebenen erreicht?

Ich finde schon.

Von daher wünsche ich den Herausgebern weiterhin alles Gute und vielleicht ...

Ja vielleicht, hört man irgendwann wieder etwas von ihnen in ähnlicher Form. Zu wünschen wäre es ja ...


Vielleicht freut es mich gerade deshalb so, in der 42. und letzten Ausgabe von Neues aus Anderwelt mit einer meiner Geschichten vertreten zu sein, die auf den Titel Liebe geht ganz sicher durch den Magen hört. Da schwingt gleich ein wenig Stolz mit. Danke dafür!

Euer Bernar

Sonntag, 1. Dezember 2013

"And the winner is ... not ..."

Wie bereits angekündigt habe ich ja in diesem Jahr den NaNoWriMo einmal auf eine eher ungewöhnliche Art und Weise durchgestanden.

Ungewöhnlich, wie bereits im vorletzten Post angesprochen, weil ich ihn komplett mit der Hand schrieb und mir das Zählen erst ans Ende des ganzen Schreibereignisses als Belohnung in Aussicht gestellt hatte. Leicht war es nicht nur die Neugierde im Zaum zu halten, sondern auch mit der Hand bis zum Schluss durchzuhalten. Natürlich konnte sich meine Schreibhand nach und nach mit der zu schreibenden Menge an Wörtern arrangieren, doch am Ende wollte mein Kopf einfach nicht mehr so recht. Er war zumeist dagegen, es ohne Computer oder Laptop zu tun, weil er wusste, dass es so viel leichter sein würde, wie in den Jahren zuvor.

Aber aus und vorbei und das Ergebnis steht fest: 47 643 Wörter!

Also habe ich das vorgegebene Ziel des NaNoWriMos mit 50 000 Wörtern theoretisch um einen Wimpernschlag verpasst. Doch das macht mir nichts aus, denn praktisch habe ich ihn für mich gewonnen. Schließlich sprach ich vor dem NaNoWriMo ja davon, diesen aus persönlichen Gründen einmal völlig anders zu versuchen. Der Grund ist schnell genannt:

Ich hatte einfach mein Gefühl für dieses schreiberische Großereignis verloren und für mein Schreiben allgemein. Doch eine tolle Lesung (darüber zu einem späteren Zeitpunkt mehr), eine überstandene Schreibblockade und die Gewissheit, damit nicht alleine zu sein (Frankfurter, Darmstädter & Camp-NaNoiten gleichermaßen), schafften, was ich nicht für möglich gehalten hatte:

Kreative Ideen hielten mit einer zurückkehrenden Muse wieder Einzug und entfachten meine schreiberisches Feuer. Ich war wieder auferstanden.


Euch allen danke und schön zu wissen, dass ich immer dazugehören werde.

Euer Bernar LeSton


Aber bevor es hier noch verloren geht, darf ich noch loswerden, das Das besondere Geschenk bei 1001 Buch als vertontes Türchen Nr. 5 diesen Monat in deren Literarischem Adventskalender zu hören ist. Ein ganz tolle Sache, wie ich finde.



Und wenn ihr schon dabei seit: Ab jetzt werden auch die einzelnen Episoden des Phantastischen Weihnachten bei netnovela eingestellt - jeden Tag eine andere! Viel Spaß damit, ein geruhsames Weihnachtsfest und mal abwarten, ob es in einer gewohnt schönen Bescherung enden wird?