Mittwoch, 6. November 2013

Ein Café in Wiesbaden, in der Blücherstraße ... an Halloween?

Warum denkt man bei einer Lesung mehrerer Autoren an einem herbstlichen Nachmittag sofort an fallende Blätter, stürmische Gewitterwolken und knarrende Fensterläden im Wind?

Vielleicht, weil es so schön dem Klischee entsprechen würde?

Dass dies allerdings nicht zutraf, lag an lauen 20 ° Celsius, fehlenden Sturmböen und klappernden Holzverschlägen vor dem Schaufenster des gemütlichen Treffpunkts der kurstädtischen Autoren, die sich an diesem Tag dort eingefunden hatten.

Unterstützt von einigen Kollegen der näheren (Ju Honisch und Christian Humberg) und ferneren Umgebung (Diana Menschig und Sandra Baumgärtner) stellten Juliane Seidel und Tanja Meurer am 26. Oktober 2013 eine gar schröcklich-schöne Lesung auf die Beine.

Diese bot - außer spannenden Kurzgeschichten und Ausschnitten ihrer frisch-veröffentlichten Romane - auch noch eine kulinarische Verkostung nach denen sich mancher Vampir sicherlich in seinem früheren Leben die Lippen geleckt hätte.

In meinen Augen ein alles in allem gelungenes Leseereignis bei dem ich gerne als Zuhörer dabei war.


Euer Bernar


PS.: Am 16. November 2013 findet im Lesecafé eine Science Fiction-Lesung statt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und lesen werden Petra Jörns und B.C. Bolt.

Der NaNo ist tot! Lang lebe der NaNo!

Dieses Jahr werde ich aus persönlichen Gründen wohl einen alternativen NaNoWriMo wagen, der wie folgt aussehen wird:

Ich werde versuchen jeden Tag mittels Hand und Füllfederhalter mein Rohmanuskript in ein schwarzes A5-Büchlein zu schreiben, ohne dabei die Wörter oder die Seiten zu zählen. Am letzten Tag des Novembers wird schließlich Tabula Rasa gemacht und dann werden wir ja sehen, ob es mir nicht auch so gelingt, einen NaNoWriMo zu schreiben - einzig aus dem Gefühl heraus, das tägliche Pensum zu erspüren.

Drückt mir die Daumen!


Euer Bernar