Donnerstag, 31. Oktober 2013

Die erste Veröffentlichung im Handel ...

Verborgene Wesen III – Kryptozoologische Kurzgeschichten

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Kryptozoologische Kurzgeschichten

Unsere Welt, die wir erforscht und erkundet glauben, steckt hinter dem Offensichtlichen voller verborgener Wesen, die sich in ihrer Existenz vor dem Menschen verbergen oder einfach von der zoologischen Beschreibung übersehen wurden, obwohl diese mitten unter uns existieren. Hin und wieder tauchen diese sonst verborgenen Wesen auf und drängen sich in unsere Wahrnehmung. Sei es nun der berüchtigte Yeti aus dem Himalaya, der Bigfoot aus Nordamerika, fliegende Ungetüme wie der berüchtigte Mothman oder Seeungeheuer, die hin und wieder aus den Tiefen auftauchen. Wesen, die wir nur dann wahrnehmen, wenn wir regelrecht über diese stolpern.

Die Kryptozoologie, also grob übersetzt die Studie der verborgenen Tierwelt, ist eine spezialisierte Suchmethodik nach eben solchen Wesen oder den Hintergründen so mancher Legende über Ungeheuer.
Und genau diese vor dem Menschen verborgenen Wesen beflügeln unsere Fantasie und regen zu Geschichten über solche Wesen an. Im dritten Band unserer kleinen kryptozoologischen Kurzgeschichtenreihe haben sich erneut acht Autoren zusammengefunden, um uns an ihren Fantasien teilhaben zu lassen.

Inhalt:

Mertens Gesindehaus von Lily Beier

Rätselhaftes Bermudadreieck von Susanne Haberland

Die Sammlung von Elisa Bergmann

Artgerechte Haltung von Britta Ahrens

Katwambimbi von Detlef Klewer

Der Rüsselwühler von Eileanora Eibhlin

Cethosia cydippe australiensis? von Bernar LeSton

Barometz, Schutz und Schatz in Arborium von Ollivia Moore


Titeldaten

Titel: Verborgene Wesen III
Untertitel: Kryptozoologische Kurzgeschichten
Inhalt: 96 Seiten, Illustriert
Verlag: Twilight-Line, Wasungen, Oktober 2013
ISBN: 978-3-944315-08-9
Der Titel ist als Taschenbuch (7,99 €) und eBook erhältlich.

Freitag, 18. Oktober 2013

Nach der BuCon ... ist auch immer wieder vor der BuCon!

Jetzt ist die letzte Buchmesse Convention fast schon wieder eine Woche her und dennoch wird sie mir - genau wie die im letzten Jahr - einfach lange in Erinnerung bleiben. Die Gründe dafür jedoch später ...

* * *

Zuerst ein Rückblick auf die BuCon 2012:

Damals war es die erste BuCon und alle Eindrücke waren neu. Ein Gewimmel aus Verlegern, Autoren und Besucher beherrschte das Foyer und die große Halle. Unzählige Aussteller boten ihre neuesten Bücher, ältere Werke und sogar antiquarische Schätzchen an. Dazwischen fanden interessante Lesungen aus interessanteren Büchern mit allerinteressantesten Autoren statt. Sie alleine waren schon den geringen Eintritt wert, denn wir zu entrichten hatten.

Eines der Highlights war die Lesung mit Markus K. Korb und die darauf folgende Signierstunde mit dem Autor höchstpersönlich und Christian Krank, dem Illustrator ihres gemeinsamen Buches Schock!.

* * *

Genau ein Jahr später und an gleicher Stelle, spielte sich fast eine Wiederholung des letztjährigen Ereignisses ab:

So, als hätte sich nichts verändert, erschienen mir Land und Leute auf der 2013er BuCon im Gegensatz zum Vorjahr. Die gleichsam angenehme Atmosphäre, ein gut ausgesuchtes Programm an Lesungen und Vorträgen sowie allesamt nette Menschen, denen das Wohl am gedruckten Buch durchaus anzumerken war.

Diesmal blieb allerdings außerhalb der Lesungen (Beyond von Andrea Bottlinger und Gotham Noir von Christian Humberg sowie SchrottT von Uwe Post, dessen humoristische Ader erfrischend komisch rüberkam) auch ein wenig Zeit, um den ein oder anderen Autorenkollegen aus verschiedensten Schreibforen zu treffen oder an manchem Verlagsstand zu verweilen und einen kleinen Schwatz zu halten.

Besonders angenehm das Gespräch mit Alexander Knörr, einem Hausautoren des Twilight-Line Verlages, und Verleger Harald Giersche vom Begedia Verlag zu seiner neuen Anthologie Vierundzwanzig 4-Seiten-Schocker!, die jedoch noch nicht erschienen ist.

Abschließend erlebten wir die fast reibungslos verlaufene Verleihung des Deutschen Phantastik Preises (jedoch gänzlich ohne Markus Heitz (?)), die trotz hohem Spaß-Faktor nicht zu einer Klamotte verkam. Ich mochte den dargebotenen Humor (vielleicht waren wir Teilnehmer der fantastischen Lesung Uwe Posts schon genau auf die entsprechende Wellenlänge eingepegelt?)!




Als krönenden Abschluss der Woche darf die Aufnahme meiner Kurzgeschichte Cethosia cydippe australiensis? in der kryptozoologischen Anthologie des Twilight-Line Verlages, mit dem Titel Verborgene Wesen III gewertet werden.


Zum Feiern ist einem zumute ...

Euer Bernar LeSton

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Den Blick geschärft …

Lange Zeit herrschte hier rege Flaute, die es nun wieder zu verscheuchen gilt. Ein frischer Wind muss her. Ergo, ran ans Blatt und den Kolbenfüller gezückt …

Die Gründe für das Vereinsamen des Blogs waren mannigfaltig, also sollte ich der Reihe nach vorgehen:

Der Juni war im allgemeinen von einer Idee beseelt, die es dann im Juli-Camp des NaNoWriMo umzusetzen galt. Sie handelte von 31 einzelnen Geschichten, die jeweils aus 750 Wörtern bestehen sollten. Inhaltlich wollte ich mich diesmal genretechnisch nicht einschränken lassen. Deshalb ließ ich jeden Tag thematisch auf mich zukommen. Ich nutzte Wikipedia dazu, um auf der aktuellen Tagesseite allerhand Ereignisse der Geschichte, sowie die Geburts- und Sterbedaten von zahlreichen Persönlichkeiten durchzusehen. Irgendetwas sollte mich dabei doch anspringen und daraus galt es dann eine Geschichte zu schreiben, die diese Inspiration atmen würde.

Zuerst ließ es sich langsam an, aber mit der Zeit fiel mir dieser Prozess immer leichter. Am Ende war es einfach nur noch schön mit ansehen zu können, was sich aus einem Wort oder einem Satz entwickeln konnte, wenn man es sich selbst zugestand.

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Der Juli war damit angefüllt, dass ich den Texten aus dem vormonatigen Schreibversuch überarbeiterisch an den Kragen ging.
Das war lediglich von dem Umstand her ungewohnt, weil dies normalerweise nicht meiner üblichen Vorgehensweise entspricht. Zumindest darin, dass die Überarbeitung direkt im Anschluss an den NaNo folgt und die Rohfassung nicht wenigstens ein paar Tage oder Wochen liegenbleibt. Und zwar genau so lange bis man das Gefühl bekam, sie jetzt wieder mal ansehen zu wollen. Machte es dann "Klick!", war es genau der richtige Zeitpunkt dafür, sie zu Ende zu schreiben. Abschließend klappt das dann auch immer.

* * *

Im August erwachte mein Drang mich an Kurzgeschichten-Wettbewerben zu versuchen. Dies war zwar in diesem Jahr nicht das erste Mal, aber nachdem die anfänglichen Versuche im Februar und März nicht erfolgreich verlaufen waren, legte sich dieser erste Anfall ein wenig. Enttäuschung und Ernüchterung waren die Folge und dadurch eine Phase der fehlenden Motivation, die es wegzuschreiben galt.

Doch das war nun vorbei und mit neuem Elan ging ich wieder ans Werk. Zwei, drei Texte entstanden in dieser Zeit, entwickelten sich zu mehr und fanden ihren Abschluss. Schließlich gingen sie sogar auf die Reise zu verschiedenen Veranstaltern unterschiedlicher Ausschreibungen.

* * *

Der September kam schneller herbei als gedacht und brachte zu meiner Überraschung weitere Ideen, die in Texte und Geschichten mündeten. Aus Einigen davon wurde mehr als ein Umriss, aus Manchen mehr als eine Rohfassung und aus Wenigen sogar eine überarbeitete Endfassung. Und diese fanden als Kurzgeschichten ihren Weg zu dem ein oder anderen Verlag.

Antworten auf bereits früher versendete Beiträge zu Anthologien trudelten ein:

Der literarische Rivale wurde vom Begedia Verlag für seine 24 kurze Albträume genommen, die spätestens Ende November gedruckt vorliegen sollen.



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Damit hätten wir dann endlich mal die letzten Monate (nicht nur rein gedanklich) Revue passieren lassen, sondern sie hier auch schriftlich dargelegt.
Somit wäre das Fundament für den Oktober und die nächsten Beiträge gelegt, die dem nächsten schreiberischen Großereignis den Weg ebnen sollen - dem NaNoWriMo im November!!!


Euer Bernar LeSton